Sauberkeit als Visitenkarte – wie die vbsh mit Wetrok auf Zukunftskurs geht

Wenn in Schaffhausen am frühen Morgen die ersten Busse das Depot verlassen, ist alles bereit: saubere Scheiben, gepflegte Böden, ein Innenraum, der Vertrauen schafft. Für die Verkehrsbetriebe Schaffhausen (vbsh) ist Sauberkeit ein Kundenversprechen.

Karin Zenker

Veröffentlicht  

«Wir sind Aushängeschild von Stadt und Region», sagt Volker Jäkle, Leiter Infrastruktur sowie Sicherheitsbeauftragter der vbsh, im Gespräch. Wer mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs ist, soll sich wohlfühlen. Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und eben Sauberkeit.

Dass dieser Anspruch im Alltag funktioniert, hat viel mit einer Partnerschaft zu tun, die über eine klassische Lieferantenbeziehung hinausgeht.

Vom Lieferanten zum Partner

Volker Jäkle arbeitet schon seit zahlreichen Jahren mit Wetrok zusammen. Die beruflichen Wege von Aussendienstmitarbeiterin Ursula Huber und ihm haben sich schon verschiedentlich gekreuzt. Als die vbsh ihr Reinigungssystem grundlegend neu aufstellten, war für ihn klar: «Wir setzen alles auf eine Karte, und zwar von A bis Z.»

Statt viele einzelne Produkte von unterschiedlichen Anbietern zu beziehen, entschied er sich bewusst für ein abgestimmtes System aus einer Hand:

  • Maschinen

  • Chemie

  • Dosiertechnik

  • Reinigungswagen

  • Verbrauchsmaterial

Inklusive fachlicher Beratung und Tests vor Ort.

Dieses Supply-Chain-Denken ist für Volker Jäkle zentral. Ein Ansprechpartner, klare Konditionen, ein gemeinsames Konzept. «Ich sehe Wetrok nicht nur als Lieferanten, sondern als Partner», betont er. Wenn es ein Problem gibt, wird nicht einfach ein Produkt angeboten, sondern gemeinsam eine Lösung erarbeitet.

So auch bei der Umstellung auf ein neues Nachtreinigungssystem für die Busflotte.

Prozess statt Improvisation

Früher wurde ein Teil der Reinigung im laufenden Betrieb durchgeführt. Mit Schnittstellen zwischen Tankvorgang, Waschhalle und Fahrzeugbewegungen. Aus Sicht von Arbeitssicherheit und Effizienz war das nicht mehr zeitgemäss.

Heute läuft der Prozess strukturierter: Die Fahrzeuge werden garagiert, die Reinigungscrew führt die Arbeiten am Stellplatz des Busses aus. Drei Personen pro Nacht bilden ein Team, mit definierten Aufgaben und Abläufen. Gemeinsam mit Wetrok wurden Tests durchgeführt, Zeitfenster analysiert, Methodik und Geräte abgestimmt.

Das Ergebnis: ein durchdachtes Top-down-System.
Eine Person kümmert sich um die Seitenscheiben, eine um Griffspuren, die dritte um Saugen und Bodenpflege mit vorbenetzten Mops. Durchschnittlich zwölf bis fünfzehn Minuten pro Bus: flexibel genug für Herbstlaub, Winterstreusalz oder Konfetti nach der Fasnacht.

Die benötigten Tücher und Mops werden tagsüber gewaschen, die Chemie korrekt dosiert und vorbereitet. In der Nacht können sich die Teams voll auf ihre Arbeit konzentrieren.

«Wir setzen alles auf eine Karte, und zwar von A bis Z.»
Volker Jäkle,
Leiter Bau und Infrastruktur, vbsh

Qualität zeigt sich im Detail

Im Busbetrieb ist kein Tag wie der andere. Witterung, Fahrgastaufkommen oder saisonale Einflüsse verändern die Anforderungen laufend. Entscheidend ist, dass das Reinigungssystem darauf reagieren kann.

Ein Beispiel: Als im Winter tonnenweise Salz auf den Strassen landete und die Mitarbeitenden bei der Reinigung an ihre Grenzen kamen, wurde kurzfristig gemeinsam umgestellt. Vom gewohnten System auf das klassische Zwei-Eimer-Verfahren.

Für Volker Jäkle ist genau das professionelle Zusammenarbeit. Prozesse können bei Bedarf auch flexibel umgestaltet werden.

Entscheide wurden auf Basis von Erfahrung und enger Abstimmung getroffen und konsequent im System umgesetzt.

Produkte, die sich etabliert haben

Ob leistungsstarke Staubsaugertechnik oder vorbenetzte Tücher im bewährten Farbkonzept: «Das ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken», sagt Volker Jäkle.

Die klare Farblogik verhindert Fehlanwendungen, die Vordosierung entlastet die Mitarbeitenden, das Handling ist definiert.

Auch neue Maschinen wie kompakte Scheuersauglösungen werden getestet. Nicht alles wird blind übernommen – aber vieles überzeugt im Praxistest. Feel-and-Touch statt Katalogentscheidung.

Diese Offenheit auf beiden Seiten schafft Vertrauen. Und sie macht Innovation greifbar.

Gemeinsam auf der Reise

Bei den vbsh ist vieles in Bewegung. Angebotskonzept 2030, Elektrifizierung der Flotte, Digitalisierung der Reinigungspläne: die Entwicklung ist in vollem Gang.

Reinigungsprozesse sollen künftig digital gesteuert werden, Tablets könnten Papierpläne ersetzen. Wetrok wird dabei als Kooperationspartner gesehen. Als Unternehmen, das weiterdenkt – bei nachhaltiger Chemie, bei ergonomischen Maschinen, bei digitalen Lösungen.

Und wenn Volker Jäkle Wetrok in einem Satz beschreiben soll, kommt es ohne Umschweife: «Kundennah, lösungsorientiert und zuverlässig.»

Sauberkeit ist für die vbsh ein Versprechen an die Stadt, an die Region, an jeden Fahrgast.

Sie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit, die Früchte trägt. Professionalität, Vertrauen und der gemeinsame Wille, besser zu werden – Tag für Tag.

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